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Polizei untersagt sieben Schulbussen die Weiterfahrt

Mainz. Beim landesweiten Kontrolltag "Kinder- und Schülersicherheit" hat die Polizei sieben Schulbussen wegen technischer Mängel die Weiterfahrt untersagt. Dabei ging es um Fehler an den Schließvorrichtungen der Türen, kaputte Bremsscheiben und schlechte Reifen, wie das rheinland-pfälzische Innenministerium gestern mitteilte

Mainz. Beim landesweiten Kontrolltag "Kinder- und Schülersicherheit" hat die Polizei sieben Schulbussen wegen technischer Mängel die Weiterfahrt untersagt. Dabei ging es um Fehler an den Schließvorrichtungen der Türen, kaputte Bremsscheiben und schlechte Reifen, wie das rheinland-pfälzische Innenministerium gestern mitteilte. Bei den Kontrollen in der Nähe von Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten wurde in 207 Fällen bemängelt, dass die Kinder nicht vorschriftsmäßig im Auto gesichert waren. In 96 Wagen war sogar ganz auf eine Kindersicherung verzichtet worden. Insgesamt wurden mehr als 4600 Fahrzeuge überprüft. Dabei beanstandete die Polizei 1042 Pkw sowie 131 Schulbusse. Bei den Bussen wurden unter anderem 65 Verstöße gegen Ausrüstungsvorschriften und 47 wegen technischer Mängel festgestellt. Der Hintergrund der Kontrollen: Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurden 690 Kinder bei Unfällen im Straßenverkehr verletzt, 40 Prozent von ihnen verunglückten in Rheinland-Pfalz als Mitfahrer in einem Auto. "Kinder müssen im Straßenverkehr besser geschützt werden", sagte Innenminister Karl Peter Bruch (SPD) laut einer Mitteilung. dpa