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OVG lehnt Klage des BUND gegen geplanten Hochmoselübergang ab

Koblenz. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz hat die Klage des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) gegen den geplanten Hochmoselübergang bei Zeltingen-Rachtig abgewiesen. Auch die Revision zum Bundesverwaltungsgericht werde nicht zugelassen, teilte das OVG in Koblenz gestern mit. Zu den Gründen der Entscheidung machte das Gericht noch keine Angaben

Koblenz. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz hat die Klage des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) gegen den geplanten Hochmoselübergang bei Zeltingen-Rachtig abgewiesen. Auch die Revision zum Bundesverwaltungsgericht werde nicht zugelassen, teilte das OVG in Koblenz gestern mit. Zu den Gründen der Entscheidung machte das Gericht noch keine Angaben. Der BUND hatte gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Hochmoselübergang geklagt, weil er seiner Ansicht nach nicht mit europäischem und deutschem Artenschutzrecht vereinbar ist. Die Entscheidung sei "ein Durchbruch" für das Land Rheinland-Pfalz, sagte der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Hendrik Hering (SPD). Das Gericht habe damit "grünes Licht" für den Weiterbau der B50 und des Hochmoselübergangs gegeben. "Heute ist ein guter Tag für die Menschen in der Eifel und im Hunsrück", sagte Hering. Sie seien besonders auf gute Straßenanbindungen angewiesen. dpa