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Nürburgring: CDU fordert Rücktritt

Mainz. Die rheinland-pfälzische CDU fordert den Rücktritt von Nürburgring-Geschäftsführer Walter Kafitz und eine neue Konzeption für den umstrittenen Freizeit- und Erlebnispark an der Rennstrecke. Die Landes-CDU sei sich in dieser Frage einig, sagte der CDU-Landesvorsitzende Christian Baldauf gestern in Mainz nach einer Klausurtagung in Maria Laach

Mainz. Die rheinland-pfälzische CDU fordert den Rücktritt von Nürburgring-Geschäftsführer Walter Kafitz und eine neue Konzeption für den umstrittenen Freizeit- und Erlebnispark an der Rennstrecke. Die Landes-CDU sei sich in dieser Frage einig, sagte der CDU-Landesvorsitzende Christian Baldauf gestern in Mainz nach einer Klausurtagung in Maria Laach. Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) sei angesichts explodierender Baukosten gefordert, schnellstmöglich Licht ins Dunkel zu bringen. "Bisher wurde mehr Unwahres als Wahres über das Projekt gesagt, das akzeptieren wir nicht mehr", sagte Baldauf. Auch die angeblich weltweit schnellste neue Achterbahn "Ringracer" am Nürburgring wird laut FDP teurer als geplant. Die Gesamtkosten seien von den veranschlagten 9,8 Millionen auf 10,4 Millionen Euro geklettert, teilte die oppositionelle FDP-Landtagsfraktion in Mainz gestern mit. Dies gehe aus der Antwort der SPD-Landesregierung auf eine Anfrage des FDP-Abgeordneten Günter Eymael (Foto: dpa) hervor. Eine Begründung für die gestiegenen Kosten wurde nicht genannt. dpa