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Ministerin Höfken wirbt für "Tierführerschein"

Mainz. Die rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken (Grüne) hat für ihren Plan geworben, dass die Halter von Hund, Katze oder Exot freiwillig einen "Führerschein" machen sollen. Der "Exotenführerschein" oder der "Hundeführerschein" würde dazu führen, dass die Halter besser mit ihren Tieren umgingen, sagte Höfken im Landtag

Mainz. Die rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken (Grüne) hat für ihren Plan geworben, dass die Halter von Hund, Katze oder Exot freiwillig einen "Führerschein" machen sollen. Der "Exotenführerschein" oder der "Hundeführerschein" würde dazu führen, dass die Halter besser mit ihren Tieren umgingen, sagte Höfken im Landtag. Es gehe auch um andere Tiere: "Es gibt immer mehr, die halten sich kleine Schweine oder Schafe." SPD und Grüne schlossen sich ihren Forderungen an. Die CDU-Abgeordnete Marion Schneid warnte vor zu viel Bürokratie mit einem Heimtier-Nachweis. Höfken will bei Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) mehr Druck für einen stärkeren Tierschutz machen. Sie erneuerte die Forderung nach Verboten für die Pelztierhaltung, das Klonen von Tieren zu landwirtschaftlichen Zwecken und die Versuche mit Menschenaffen. Das novellierte Tierschutzgesetz geht ihr nicht weit genug. "Wir werden kämpfen dafür, dass nachgebessert wird." dpa