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Ministerin Ahnen lehnt Forderung nach gleicher Lehrerbesoldung ab

Mainz. Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD) hat die Forderung der Lehrergewerkschaft VBE nach gleicher Besoldung für verschiedene Lehrerarten abgelehnt. "Die Systematik orientiert sich an der Ausbildungsdauer und an den Ausbildungsinhalten", sagte Ministeriumssprecher Wolf-Jürgen Karle am Freitag in Mainz

Mainz. Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD) hat die Forderung der Lehrergewerkschaft VBE nach gleicher Besoldung für verschiedene Lehrerarten abgelehnt. "Die Systematik orientiert sich an der Ausbildungsdauer und an den Ausbildungsinhalten", sagte Ministeriumssprecher Wolf-Jürgen Karle am Freitag in Mainz. Deshalb gebe es nicht nur für Lehrer, sondern im gesamten öffentlichen Dienst verschiedene Stufen.Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Rheinland-Pfalz hält die Einteilung der Grundgehälter jedoch für antiquiert. "Lehrer und Lehrerinnen in Rheinland-Pfalz müssen in Ausbildung, Arbeitszeit und Bezahlung gleichgestellt werden", fordert der VBE. Mit Fortbildung und zusätzlichen Qualifikationen müsse es möglich sein, die Laufbahnen nach oben zu klettern.

Die Bildungsgewerkschaft hat unterdessen einen neuen Vorsitzenden bekommen. Die Delegiertenversammlung wählte am Freitag in Mainz den Förderschulrektor Gerhard Bold mit 90,1 Prozent der Stimmen zum Nachfolger von Johannes Müller, der nach 13 Jahren nicht mehr kandidiert hatte. Die Versammlung geht an diesem Samstag zu Ende. Dazu werden Ahnen und der VBE-Bundesvorsitzende Udo Beckmann erwartet. dpa

Foto: Schlesinger/dpa