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Mertin erneuert Kritik an FDP-Parteichef Westerwelle

Mainz/München. Der FDP-Spitzenkandidat für die rheinland-pfälzische Landtagswahl am 27. März, Herbert Mertin, hat seine Kritik an der Bundespartei und dem Vorsitzenden Guido Westerwelle bekräftigt. Mertin sagte dem Magazin "Focus": "Wenn - wie auf unseren Regionalkonferenzen - Kritik geübt wird und nichts geschieht, dann ärgert mich das

Mainz/München. Der FDP-Spitzenkandidat für die rheinland-pfälzische Landtagswahl am 27. März, Herbert Mertin, hat seine Kritik an der Bundespartei und dem Vorsitzenden Guido Westerwelle bekräftigt. Mertin sagte dem Magazin "Focus": "Wenn - wie auf unseren Regionalkonferenzen - Kritik geübt wird und nichts geschieht, dann ärgert mich das. Wenn man dann noch aus Berlin hört, die durften sich mal auskotzen und jetzt ist gut, kann man sich nur wundern. Nichts ist gut." Westerwelle solle die Weihnachtsfeiertage nutzen, "damit wir wieder in die Offensive kommen", forderte Mertin."Spiegel Online" hatte Mertin vor wenigen Tagen gesagt: "Fakt ist, dass die Person des Bundesvorsitzenden uns seit Monaten wie ein Klotz am Bein hängt."

Auch in Hessen wächst der Druck auf Westerwelle. Landeschef Jörg-Uwe Hahn habe Westerwelle zum Rückzug aufgefordert, bestätigte ein FDP-Sprecher am Samstag einen "Spiegel"-Bericht. dpa