| 23:10 Uhr

Anstieg um 1,9 Prozent
Mehr pensionierte Beamte in Rheinland-Pfalz

BAd Ems. (red) 2019 haben rund 49 500 Personen Versorgungsbezüge nach dem Beamtenversorgungsgesetz von Rheinland-Pfalz erhalten. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wuchs ihre Anzahl im Vorjahresvergleich damit um 1,9 Prozent.

Knapp 80 Prozent der Empfängerinnen und Empfänger bezogen ein Ruhegehalt, die übrigen Witwen- bzw. Witwergeld, Waisengeld oder Unfallruhegeld.

Rund 1910 Ruheständler sind neu hinzugekommen. Von ihnen hatte 60 Prozent die gesetzliche Altersgrenze jedoch noch nicht erreicht. Rund 32 Prozent der neuen Ruheständler nutzten Regelungen zum vorgezogenen Ruhestand (nach dem 63. Lebensjahr und wegen Schwerbehinderung ab dem 60. Lebensjahr); sie mussten Abschläge bei ihren Versorgungsbezügen akzeptieren.

Weitere neun Prozent gingen aufgrund einer Dienstunfähigkeit vorzeitig in den Ruhestand. Niedrigere Altersgrenzen für den Berufsausstieg gelten teilweise für Bedienstete der Polizei und der Justiz.