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Mehr Hilfe für junge Behinderte bei der Jobsuche

Mainz. Mit mehr Beratung und Hilfe bei der Praktikumssuche sollen junge Rheinland-Pfälzer mit Behinderung künftig besser auf den Berufseinstieg vorbereitet werden. Das Land habe eine neue Kooperationsvereinbarung mit der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit geschlossen, teilte jetzt das Sozialministerium in Mainz mit

Mainz. Mit mehr Beratung und Hilfe bei der Praktikumssuche sollen junge Rheinland-Pfälzer mit Behinderung künftig besser auf den Berufseinstieg vorbereitet werden. Das Land habe eine neue Kooperationsvereinbarung mit der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit geschlossen, teilte jetzt das Sozialministerium in Mainz mit. Sie soll die Chancen junger Menschen mit Behinderung auf einen Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt erhöhen. Das Programm richte sich an Förderschüler mit erheblichen Lernschwierigkeiten.Für sie gebe es künftig ein berufliches Orientierungsverfahren, das von den Integrationsfachdiensten und Schulen gemeinsam organisiert wird. Schon weit vor Ende der Schulzeit sollen sich die Jugendlichen dann mit ihrem möglichen Berufswunsch auseinandersetzen. Daran könne sich dann beispielsweise ein Praktikum in einem Unternehmen anschließen, teilte das rheinland-pfälzische Sozialministerium mit.

Bislang begleitet der Integrationsfachdienst die Schüler in der Regel erst zwei Jahre vor Schulabschluss dabei, den Übergang in den Beruf vorzubereiten. Mit der neuen Kooperation zwischen Land und Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit geschehe dies deutlich früher. So sollen auch solche Jugendlichen eine bessere Chance auf einen Job im ersten Arbeitsmarkt bekommen, die bislang wegen ihrer Behinderung meist nur eine Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen fanden. Für das neue Förderprojekt stehen Bundesmittel in Höhe von 1,8 Millionen Euro bereit. dpa

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