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Malu Dreyer: Großregion soll zur Metropolregion werden

Trier. Auf der ersten Regionalkonferenz der Großregion in Trier hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) dafür geworben, grenzüberschreitende Projekte nicht nur bei Tourismus und Arbeitsmarkt sowie der Energie- und Verkehrspolitik zu intensivieren, sondern auch bei einem Raumentwicklungskonzept. dpa

Die grenzüberschreitende regionale Zusammenarbeit in der Großregion soll weiter ausgebaut werden. Dafür hat sich die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) gestern in Trier ausgesprochen. Auf der ersten Regionalkonferenz der Großregion warb die Ministerpräsidentin bei Vertretern von Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft dafür, gemeinsam eine Metropolregion zu gestalten. Eine engere Vernetzung von Kommunen und Regionen böte "große Chancen und Perspektiven" für die Großregion im Vierländereck zwischen Deutschland, Luxemburg, Belgien und Frankreich.

Grenzüberschreitende Projekte sollten nicht nur beim Tourismus, Arbeitsmarkt sowie der Energie- und Verkehrspolitik intensiviert werden, forderte die Ministerpräsidentin. "Auch die gemeinsamen Arbeiten an einem Raumentwicklungskonzept werden die grenzüberschreitende Zusammenarbeit maßgeblich verändern", sagte Dreyer, die derzeit den Vorsitz in der Großregion hat.

Metropolitane Grenzregionen wie die Großregion gewännen im europäischen Wettbewerb an Bedeutung, sagte Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne).

Mit rund 210 000 Grenzgängern ist jener Raum der größte transnationale Arbeitsmarkt in der EU. Dazu gehören Rheinland-Pfalz, das Saarland, Luxemburg, Lothringen, die deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens und die Wallonie.