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Bis Jahresende
Letzte Arbeiten für Breitbandausbau beginnen

Mainz. Die letzten Arbeiten für eine flächendeckende Internetversorgung mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde (50 MBit/sec) sollen bis Ende des Jahres beginnen. „Wir sind sicher, dass bis Ende dieses Jahres überall gebaut wird und dass die Projekte im Laufe des Jahres 2020 überall abgeschlossen sein werden“, sagte der Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Innenministerium, Randolf Stich (SPD).

Das Ziel des flächendeckenden 50-MBit-Ausbaus bis Ende dieses Jahres kann weder bundesweit noch in Rheinland-Pfalz noch erreicht werden. Diese Bandbreite werde bis Ende 2020 flächendeckend verfügbar sein, sagte Stich. Die Abdeckung Ende dieses Jahres wird also irgendwo zwischen den 79,5 Prozent vom Dezember 2017 und den nun für Ende 2020 erwarteten 100 Prozent liegen.

Allerdings werden bereits jetzt die ersten Schritte ins Gigabit-Netz unternommen. Mit der Anfang Juli novellierten Bundesrichtlinie zur Förderung des Breitbandausbaus werde bei Landkreisen, die noch im laufenden Verfahren seien, ein Upgrade auf Glasfaserleitungen möglich, erklärt die Leiterin des Breitbandkompetenzzentrums Rheinland-Pfalz, Cornelia Weis. „Dies wollen bei uns aktuell schon sieben Landkreise nutzen“, berichtete Weis.

Für den Landkreis Südliche Weinstraße erhielt jetzt das Unternehmen Inexio den Zuschlag, um bis Ende kommenden Jahres Versorgungslücken in sieben Verbandsgemeinden des Landkreises zu schließen und rund 50 Schulen ans Glasfasernetz anzuschließen. „Nach dem Ausbau wird es im Landkreis keine sogenannten weißen Flecken mit langsamem Internet mehr geben“, teilte Landrat Dietmar Seefeldt (CDU) mit. Bei den Detailplanungen wird in allen Orten ein „Hybrid-Ausbau“ geprüft – Hauseigentümer entlang der Trasse können in der Folge einen direkten Glasfaser-Hausanschluss beauftragen.



(dpa)