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Landtagspräsident: „Entgleisungen“ der AfD nicht akzeptieren

Mainz. Mehrere Zwischenrufe aus der AfD-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz sollen ein parlamentarisches Nachspiel haben. Der Ältestenrat werde sich damit auseinandersetzen, sagte Landtagspräsident Hendrik Hering (SPD ) der Deutschen Presse- in Mainz . Während einer Debatte über eine Äußerung von AfD-Bundesvize Alexander Gauland über Nationalspieler Jérôme Boateng waren am Donnerstag aus den Reihen der AfD die Zwischenrufe "Brandstifter" und "Hetzer" zu hören. Agentur

Mehrere Zwischenrufe aus der AfD-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz sollen ein parlamentarisches Nachspiel haben. Der Ältestenrat werde sich damit auseinandersetzen, sagte Landtagspräsident Hendrik Hering (SPD ) der Deutschen Presse-Agentur in Mainz . Während einer Debatte über eine Äußerung von AfD-Bundesvize Alexander Gauland über Nationalspieler Jérôme Boateng waren am Donnerstag aus den Reihen der AfD die Zwischenrufe "Brandstifter" und "Hetzer" zu hören.

"Es wird nicht akzeptiert werden, dass es zu Entgleisungen kommt. Darauf wird genau geachtet werden."

Gauland hatte laut "Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung" gesagt: "Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben." SPD-Fraktionschef Alexander Schweitzer hatte dies als "Gaulandschen Rassismus" bezeichnet - woraufhin Mitglieder der AfD ihn als "Brandstifter" und "Hetzer" bezeichneten. Die AfD wies zurück, dass es sich hierbei um Entgleisungen gehandelt habe.