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Ständiger Ort der Demokratie
Der Mainzer Landtag bekommt seinen festen Platz im Museum

 Hendrik Hering (SPD), Präsident des Landtags Rheinland-Pfalz, steht auf der Treppe in der Steinhalle des Landesmuseums, die als Lobby des provisorischen Plenarsaals dient. 
Hendrik Hering (SPD), Präsident des Landtags Rheinland-Pfalz, steht auf der Treppe in der Steinhalle des Landesmuseums, die als Lobby des provisorischen Plenarsaals dient.  FOTO: dpa / Arne Dedert
Mainz. (dpa) Aus dem Interims-Plenarsaal im Mainzer Landesmuseum soll 2021/22 ein ständiger Ort der Demokratie werden. Anders als zunächst geplant werde der rheinland-pfälzische Landtag nicht Ende 2020 wieder ganz aus der Steinhalle des Landesmuseums ausziehen, sondern dort eine zusätzliche Tagungs- und Begegnungsstätte einrichten, sagte Landtagspräsident Hendrik Hering (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

„Es ist die Aufgabe des Landtags, für Demokratie zu werben und zu begeistern, gerade in dieser Zeit.“

„Der Plenarsaal bleibt als authentischer Ort so, wie er ist. Er gehört zur Landesgeschichte dazu. Das zerstört man nicht.“ Dazu soll eine Dauerausstellung zur „Demokratiegeschichte im Südwesten“ kommen, die mit dem Landesmuseum erarbeitet werde. Die Pläne könnten voraussichtlich 2021/22 umgesetzt und das Jahr 2020 für das Konzept genutzt werden.

Der eigentliche Parlamentssitz – das historische Deutschhaus am Rhein – wird bis Ende 2020 grundlegend saniert. Der Landtag kommt seit dem 18. Mai 2016 in der eigens dafür umgestalteten Steinhalle des Landesmuseums zusammen, nur wenige Minuten zu Fuß entfernt. Von Ende 2020 an wird der Landtag voraussichtlich im modernisierten Deutschhaus tagen.



(dpa)