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Landeskirche sucht Kontakt mit Finnen

Speyer. Die Evangelische Kirche der Pfalz und die lutherische Kirche in Finnland wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen. Die Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche Finnlands (ELKF) sei dafür trotz Unterschieden im Verständnis von Amt und Ordination das feste Fundament, sagte Kirchenpräsident Christian Schad in Speyer

Speyer. Die Evangelische Kirche der Pfalz und die lutherische Kirche in Finnland wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen. Die Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche Finnlands (ELKF) sei dafür trotz Unterschieden im Verständnis von Amt und Ordination das feste Fundament, sagte Kirchenpräsident Christian Schad in Speyer. Schad hatte als Vertreter der Kirchenkonferenz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an einer Konsultation mit der finnischen Kirche teilgenommen.In den Gesprächen sei deutlich geworden, dass Herausforderungen wie der demografische Wandel und die Abwanderung junger Menschen aus ländlichen Regionen in urbane Zentren beide Kirchen in ähnlicher Weise beträfen, sagte Schad. Die Beziehungen zwischen der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) und der so genannten "Porvoo-Gemeinschaft" sollten gestärkt werden. Die GEKE ist die Organisation fast aller evangelischen (reformierten, unierten und lutherischen) Kirchen in Europa. Der Porvoo-Gemeinschaft gehören nach eigenen Angaben insgesamt zwölf europäische lutherische Kirchen sowie die Anglikanische Kirche an.

Die Konsultation in Helsinki wurde den Angaben zufolge vom Erzbischof der ELKF, Kari Mäkinen, und vom stellvertretenden Ratsvorsitzenden der EKD, dem sächsischen Landesbischof Jochen Bohl, geleitet. epd