| 23:03 Uhr

Fortbildungsprojekt für Erzieher
Landeskirche beendet Qualitätsoffensive für Kindertagesstätten

Oberkirchenrat Manfred Sutter.
Oberkirchenrat Manfred Sutter. FOTO: KLAUS LANDRY
Speyer/Ludwigshafen. Mit einem Fachtag haben die Evangelische Kirche der Pfalz und ihre Diakonie am vergangenen Mittwoch in Ludwigshafen ein sechsjähriges Fortbildungsprojekt für Erzieherinnen und Erzieher in ihren Kindertagesstätten beendet. An der Qualitätsoffensive „Kita+QM“ hätten von 2011 bis Ende vergangenen Jahres 225 der insgesamt 245 evangelischen Kindertagesstätten freiwillig teilgenommen, teilte das Diakonische Werk Pfalz am Freitag in Speyer mit. Die Landeskirche hatte für das Projekt mehr als zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Mit einem Fachtag haben die Evangelische Kirche der Pfalz und ihre Diakonie am vergangenen Mittwoch in Ludwigshafen ein sechsjähriges Fortbildungsprojekt für Erzieherinnen und Erzieher in ihren Kindertagesstätten beendet. An der Qualitätsoffensive „Kita+QM“ hätten von 2011 bis Ende vergangenen Jahres 225 der insgesamt 245 evangelischen Kindertagesstätten freiwillig teilgenommen, teilte das Diakonische Werk Pfalz am Freitag in Speyer mit. Die Landeskirche hatte für das Projekt mehr als zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Mit der Fortbildungsinitiative habe die Landeskirche die Qualität der Arbeit in ihren Kindertagesstätten erhöht, sagte Diakoniedezernent Manfred Sutter: „Kita+QM ist eine echte Erfolgsgeschichte.“ Bei einer Abschlussveranstaltung im Ludwigshafener Heinrich-Pesch-Haus erhielten die 48 teilnehmenden Kitas der sechsten und letzten Staffel ein Zertifikat überreicht.

Kindertagesstättenarbeit sei eine zentrale Aufgabe kirchlichen Handelns, ergänzte Pfarrerin Sabine Jung, Leiterin der Abteilung „Diakonisches Profil und Pflege“. Das mit der Umsetzung des Projektes betraute Diakonische Werk Pfalz habe entscheidend dazu beigetragen, Qualität und Bildung als Markenzeichen evangelischer Kindertagesstätten zu etablieren.



„Kindertagesstätten legen den Grundstein für die Bildung unserer Jüngsten“, sagte der rheinland-pfälzische Bildungsstaatssekretär Hans Beckmann (SPD). Die Qualitätsentwicklung der Kitas sei ein wichtiges Thema für das Land, die Träger und die einzelnen Einrichtungen. Das Land habe zudem das Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung an der Hochschule Koblenz gegründet, das die Weiterentwicklung der Kitas auch aus wissenschaftlicher Sicht begleite, sagte Beckmann.

Das Projekt „Kita+QM hat nach Angaben der Diakonie die teilnehmenden Kindertagesstätten dabei unterstützt, ihre Qualität kontinuierlich und systematisch weiterzuentwickeln und zu sichern. Dabei seien Erzieherinnen in einer zweijährigen Fortbildung geschult worden. Insgesamt hätten an dem Programm 505 Leiter von Kitas und „Qualitätsentwickler“ teilgenommen. Alle beteiligten Einrichtungen hätten zudem Qualitätszirkel eingeführt, in denen auch Elternvertretungen mitarbeiten.

Ermutigt durch die positiven Rückmeldungen aus dem Projekt „Kita+QM“ wollen Landeskirche und Diakonie im September das Projekt „Religion.Werte.Bildung“ als Nachfolgeprojekt starten, heißt es. Im Mittelpunkt stehe die Frage nach dem Profil einer evangelischen Kindertagesstätte und ihrem religionspädagogischen Auftrag in einer zunehmend multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft.

(epd)