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Forderung der Synode
Landeskirche arbeitet Fälle sexualisierter Gewalt auf

Speyer. Die Evangelische Kirche der Pfalz will Fälle von sexualisierter Gewalt rückhaltlos aufklären. Das hat die Synode, das Kirchenparlament der evangelischen Christen, am Samstag zum Abschluss ihres Treffens in Speyer gefordert.

Der Landeskirchenrat wurde beauftragt, alle erforderlichen Maßnahmen einzuleiten. Dies solle „sorgfältig und transparent“ geschehen.

In dem von Dekanin Dorothee Wüst (Kaiserslautern) gestellten Antrag wird die Kirchenleitung aufgefordert, bestehende Instrumente und Methoden der Prävention weiterzuentwickeln. Sie sollten ergänzt werden, „um allen Formen sexueller Grenzüberschreitungen und sexuellen Missbrauchs entgegen zu wirken und Menschen Schutz zu bieten“.

Vonseiten der Landeskirche gelte eine „Null-Toleranz-Politik“, hieß es bei der Synode.



(dpa)