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Koblenzer Ex-OB
Land verliert Streit um Pension von Hofmann-Göttig

Koblenz/Mainz. (dpa) Das Land Rheinland-Pfalz hat den Rechtsstreit um die Pension für den Koblenzer Ex-Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig (SPD) verloren. Der Rhein-Mosel-Stadt steht eine Abfindung von rund 700 000 Euro zu.

Dieses Urteil fällte das Verwaltungsgericht Koblenz nach Mitteilung vom Dienstag.

2010 hatte der damalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) seinen Kulturstaatssekretär Hofmann-Göttig nur wenige Tage vor dessen Amtsantritt als OB von Koblenz in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Daher sollte die Großstadt bislang den Löwenanteil seiner Pension zahlen, obwohl Hofmann-Göttig 19 Jahre Staatssekretär und nur acht Jahre Stadtoberhaupt war. Der Landesrechnungshof sprach von einem möglichen finanziellen Schaden von rund 700 000 Euro für Koblenz.

(dpa)