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Land erringt Teilerfolg im Streit um Werbung für den Eifelsteig

Koblenz. Trotz des Streits um ein Teilstück des Eifelsteigs darf der komplette Weitwanderweg beworben werden. Das hat das Oberverwaltungsgericht (OVG)Rheinland-Pfalz nach Mitteilung vom Freitag in Koblenz entschieden. Die Beschilderung des Eifelsteigs in dem umstrittenen Waldstück im Kylltal bei Kordel (Kreis Trier-Saarburg) müsse aber bis auf weiteres verdeckt werden (Az.: 8 B 10088/09

Koblenz. Trotz des Streits um ein Teilstück des Eifelsteigs darf der komplette Weitwanderweg beworben werden. Das hat das Oberverwaltungsgericht (OVG)Rheinland-Pfalz nach Mitteilung vom Freitag in Koblenz entschieden. Die Beschilderung des Eifelsteigs in dem umstrittenen Waldstück im Kylltal bei Kordel (Kreis Trier-Saarburg) müsse aber bis auf weiteres verdeckt werden (Az.: 8 B 10088/09.OVG). Die Eigentümerin des Waldes wehrt sich gegen die Wegeführung durch ihren Privatwald, weil sie sich wegen Sicherungsarbeiten für Wanderer "unverhältnismäßig belastet" fühlt. Gegen den Bescheid des Landes zum Trassen-Verlauf legte die Waldeigentümerin Widerspruch ein. In einem Eilverfahren hatte das Trierer Verwaltungsgericht im Januar 2009 das Land verpflichtet, die Schilder zu verhängen und keine Werbung für jenen Teil des Weges zu machen. Die Beschwerde des Landes dagegen hatte nun teilweise Erfolg. Der Widerspruch habe "aufschiebende Wirkung", teilte das OVG mit. Bis zum Erlass des Widerspruchbescheides dürfe die Eifeltourismus GmbH daher den Weg auf dem Grundstück der Klägerin nicht markieren. dpa