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Länderübergreifende Aktion: Polizei nimmt Einbrecher ins Visier

Mainz. Mit einer grenzüberschreitenden Aktion will die Polizei aus drei Bundesländern den Druck auf Einbrecherbanden erhöhen. Schwerpunkt ist der Grenzraum von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz zu Belgien und Holland. Noch bis morgen sollen vor allem mögliche Fluchtrouten der Kriminellen kontrolliert werden, wie ein Sprecher des rheinland-pfälzischen Innenministeriums gestern sagte. Auch Zollbeamte und die Polizei aus Belgien und Holland sind beteiligt. Agentur

Mit einer grenzüberschreitenden Aktion will die Polizei aus drei Bundesländern den Druck auf Einbrecherbanden erhöhen. Schwerpunkt ist der Grenzraum von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz zu Belgien und Holland. Noch bis morgen sollen vor allem mögliche Fluchtrouten der Kriminellen kontrolliert werden, wie ein Sprecher des rheinland-pfälzischen Innenministeriums gestern sagte. Auch Zollbeamte und die Polizei aus Belgien und Holland sind beteiligt.

Wie die Innenministerien der drei beteiligten Bundesländer mitteilten, geht die Aktion auf die "Aachener Erklärung" zurück. Die Bundesländer hatten darin Ende Oktober einen verstärkten Kampf gegen Einbrecher vereinbart. Dazu gehören der Informationsaustausch und gemeinsame Ermittlungsgruppen.

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD ) sagte: "Mit dieser gemeinsamen Aktion verdeutlichen wir nachdrücklich, dass dort, wo unsere Zuständigkeit endet, die Kollegen übernehmen." Die Einbruchszahlen in Deutschland sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf zuletzt rund 167 000 gestiegen - zehn Prozent mehr als 2014.



Bundespolizei , Polizeipräsidium Westpfalz und Hauptzollamt Saarbrücken meldeten am Abend eine Bilanz: 155 Personen und 87 Fahrzeuge wurden überprüft. In fünf Fällen gingen den Beamten reisende Täter ins Netz.