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Kommissarischer Leiter wird neuer Chefgeologe für Rheinland-Pfalz

Mainz. Der Geologe Georg Wieber ist neuer Chef des Landesamtes für Geologie und Bergbau in Rheinland-Pfalz. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) ernannte den Professor der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zum Chefgeologen, wie sie gestern mitteilte. Der ehemalige Behördenleiter Harald Ehses, der sich nach einem beigelegten Rechtsstreit erneut beworben hatte, kam demnach nicht zum Zug. Wieber leitete das Landesamt bereits seit Anfang dieses Jahres kommissarisch. Wechsel nach internem Streit Agentur

Der Geologe Georg Wieber ist neuer Chef des Landesamtes für Geologie und Bergbau in Rheinland-Pfalz. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) ernannte den Professor der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zum Chefgeologen, wie sie gestern mitteilte. Der ehemalige Behördenleiter Harald Ehses, der sich nach einem beigelegten Rechtsstreit erneut beworben hatte, kam demnach nicht zum Zug. Wieber leitete das Landesamt bereits seit Anfang dieses Jahres kommissarisch.

Wechsel nach internem Streit

Ehses war nach einem internen Streit als Leitender Ministerialrat ins Ministerium gewechselt. Er hatte im Jahr 2013 in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur betont, er könne nach derzeitigem Stand nicht bewerten, ob der Bau der riesigen Hochmoselbrücke ein zu großes Risiko darstelle oder nicht. Ehses forderte ein Extra-Gutachten an, das stieß bei Lemke auf Kritik. Nach Spannungen hatte das Ministerium eine unabhängige Beratungsfirma mit der Klärung beauftragt. Der Direktor des Landesamts für Geologie klagte, weil er sich in seinen Befugnissen beschnitten sah. Außerdem verklagte er das Land auf 25 000 Euro Schmerzensgeld wegen Mobbings.