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Klöckner kritisiert Dreyers Verhalten bei Fernseh-Debatte

Ingelheim. Die rheinland-pfälzische CDU-Chefin Julia Klöckner hat die Absage von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD ) für eine Fernsehrunde mit der Alternative für Deutschland (AfD) als falsch kritisiert. Dreyer nehme nicht teil, weil ihr andere Teilnehmer nicht passten, sagte Klöckner beim Politischen Aschermittwoch der Union in Ingelheim . Aber man müsse damit umgehen können, dass Umfragen mal anders aussähen, als man es gerne hätte. Agentur

Bürger, die mit der AfD sympathisierten, müssten überzeugt und in die Mitte der Gesellschaft zurückgeholt werden. Die Partei müsse in Diskussionen demaskiert werden. "Und das kriegt man nicht hin, indem man sitzenbleibt, wenn man aufstehen sollte", sagte Klöckner.

Weil Dreyer nicht mit der AfD in eine Talkrunde gehen will, hatte der Südwestrundfunk (SWR) nur die Spitzenkandidaten von CDU , SPD und Grünen zur Fernseh-Debatte am 10. März eingeladen (wir berichteten).