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Christian Schad spricht ein Machtwort
Kirchenpräsident will Hitler-Glocke lieber abhängen

Kaiserslautern. Die sogenannte Hitler-Glocke in Herxheim am Berg sollte nach Ansicht des Präsidenten der evangelischen Kirche der Pfalz, Christian Schad, abgehängt werden. „Wenn sich die Opfer des NS-Regimes und ihre Nachkommen durch das Läuten dieser Glocke verhöhnt fühlen (. . .), dann ist es allerhöchste Zeit“, sagte Schad gestern auf der Synode der Landeskirche in Kaiserslautern. Die Glocke müsse einer „angemessenen Erinnerungskultur“ zugeführt werden. Das sei die einhellige Meinung des Landeskirchenrats, die er der Kirchengemeinde Herxheim am Berg empfehle, sagte Schad.

Die sogenannte Hitler-Glocke in Herxheim am Berg sollte nach Ansicht des Präsidenten der evangelischen Kirche der Pfalz, Christian Schad, abgehängt werden. „Wenn sich die Opfer des NS-Regimes und ihre Nachkommen durch das Läuten dieser Glocke verhöhnt fühlen (. . .), dann ist es allerhöchste Zeit“, sagte Schad gestern auf der Synode der Landeskirche in Kaiserslautern. Die Glocke müsse einer „angemessenen Erinnerungskultur“ zugeführt werden. Das sei die einhellige Meinung des Landeskirchenrats, die er der Kirchengemeinde Herxheim am Berg empfehle, sagte Schad.

Die Glocke von 1934 ist mit einem Hakenkreuz versehen und trägt die Aufschrift „Alles fuer‘s Vaterland Adolf Hitler“. Der Kirchenvorstand hatte im Herbst 2017 beschlossen, dass die Glocke stumm bleiben soll.

(dpa)