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Kirchenpräsident Schad fordert zu Fürbitten für den Nahen Osten auf

Speyer. Kirchenpräsident Christian Schad hat die pfälzischen und saarpfälzischen Protestanten dazu aufgerufen, an diesem Sonntag in den Gottesdiensten für Frieden im Nahen und Mittleren Osten zu beten. Angesichts des Ausmaßes an Gewalt und Not seien viele Menschen ratlos und sprachlos, sagte Schad am Freitag in Speyer . "Das erste und nicht geringste, was wir Christen hier in Deutschland und in der Landeskirche tun können, ist, für den Nahen und Mittleren Osten und für die Menschen, die dort leben, zu beten."Über das Missionswerk "Evangelische Mission in Solidarität" (EMS) habe ihn die Meldung aller evangelischer Kirchen im Libanon und in Syrien erreicht, dass das Christentum in der gesamten Region von der Auslöschung bedroht sei, sagte Schad. epd

Die Kirchen dort forderten das hilfreiche Eingreifen durch die Politik und benötigten die Fürbitte von Geschwistern im Glauben.

Zur Unterstützung derer, die nach Worten suchten, sei, die gemeinsame Fürbitte ein verbindendes Zeichen der Nähe und der Solidarität mit den Notleidenden, sagte der Kirchenpräsident. Gleichzeitig bittet er um Spenden an die Diakonie Katastrophenhilfe und ans Missionswerk.