| 00:00 Uhr

Jung und Schuck treten bei Wahl zum Oberkirchenrat an

Speyer. Dekan Armin Jung und Pfarrer Martin Schuck sind von der Kirchenregierung der evangelischen Kirche der Pfalz als geeignete Bewerber für das Amt eines geistlichen Oberkirchenrates vorgeschlagen worden. Das hat der Pressesprecher der Landeskirche, Kirchenrat Wolfgang Schumacher, gestern bekannt gegeben. red

Jung und Schuck wollen Nachfolger von Oberkirchenrat Gottfried Müller werden, der im Juni 2016 in den Ruhestand geht. Für die Besetzung einer weiteren Oberkirchenratsstelle steht kraft Gesetzes der derzeitige Dezernent, Manfred Sutter, zur Wiederwahl. Eine Bewerbung ging nicht ein. Die Wahlen erfolgen durch die Landessynode, die vom 19. bis 21. November in Speyer tagt. Der 59-jährige Armin Jung ist seit 2007 Dekan des Kirchenbezirks Neustadt und Pfarrer der Stiftskirchengemeinde. Zuvor war der gebürtige Lambsborner rund 20 Jahre Pfarrer in Haßloch. Martin Schuck ist seit 2009 Leiter des Verlagshauses Speyer GmbH. Der promovierte Theologe arbeitete elf Jahre als wissenschaftlicher Referent beim Konfessionskundlichen Institut in Bensheim. Pfarrer war der 53-Jährige in Zweibrücken und Ludwigshafen-Oppau. Die Kandidaten wären als Dezernenten für die Pfarrer und Vikare, die theologische Fort-und Weiterbildung, die Jugendarbeit und Planungs- und Strukturfragen zuständig.

Manfred Sutter wurde 2008 zum Oberkirchenrat unter anderem für die Bereiche, Ökumene, Seelsorge, Kirchenmusik und Diakonie gewählt. In dieser Funktion ist er auch Vorsitzender des Verwaltungsrats des Landesvereins für Innere Mission, der in Zweibrücken das Evangelische Krankenhaus und zwei Seniorenheime betreibt. Der 58-Jährige war Pfarrer in Grünstadt und Dekan in Bad Bergzabern.