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Immer mehr Behinderte nutzen Persönliches Budget

Mainz. Immer mehr behinderte Menschen in Rheinland-Pfalz nutzen das Persönliche Budget. Inzwischen würden landesweit bereits 4400 Personen die Geldleistungen in Anspruch nehmen, um sich nötige Hilfen selbst einzukaufen, teilte das Sozialministerium in Mainz gestern mit

Mainz. Immer mehr behinderte Menschen in Rheinland-Pfalz nutzen das Persönliche Budget. Inzwischen würden landesweit bereits 4400 Personen die Geldleistungen in Anspruch nehmen, um sich nötige Hilfen selbst einzukaufen, teilte das Sozialministerium in Mainz gestern mit. Das Persönliche Budget als Instrument für ein selbstbestimmtes Leben habe sich bewährt, sagte Ministerin Malu Dreyer (SPD). Die Zahl der Budgetnehmer habe sich seit 2006 mehr als verdoppelt. Das Persönliche Budget war als Pilotprojekt 1998 in Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen worden. Es ist nun mit Abstand das Bundesland mit den meisten Budgets. Einen Antrag auf die Zahlungen anstelle der früher ausschließlich gewährten Sachleistungen können alle Menschen mit Behinderung stellen. Der Leistungsumfang wird mit den Sozial- und Gesundheitsämtern ausgehandelt. Behinderte können dann selbst entscheiden, welche Hilfen sie in welchem Umfang bei welchem Pflegedienst einkaufen. epd