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Höfken: Fischsterben muss aufgearbeitet werden

Mainz. Nach einem großen Fischsterben am deutsch-luxemburgischen Grenzfluss Sauer hat die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne, Foto: dpa) eine Aufarbeitung des Falls angekündigt. Es gelte, "die für den Vorfall mitursächliche fehlerhafte Abstimmung" zwischen Behörden zu prüfen

Mainz. Nach einem großen Fischsterben am deutsch-luxemburgischen Grenzfluss Sauer hat die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne, Foto: dpa) eine Aufarbeitung des Falls angekündigt. Es gelte, "die für den Vorfall mitursächliche fehlerhafte Abstimmung" zwischen Behörden zu prüfen. So sollten künftig derartige Vorfälle vermieden werden, sagte die rheinland-pfälzische Ministerin am Freitag in Mainz. In zwei Seitenarmen der Sauer waren tausende Jungfische verendet, nachdem der Wasserstand des Flusses wegen Sanierungsarbeiten an der Stauanlage im luxemburgischen Rosport mehr als einen Meter abgesenkt worden war.Deutsche Behörden kritisierten, nicht rechtzeitig informiert worden zu sein. Seit Bekanntwerden des Falls gebe es zwischen den rheinland-pfälzischen und luxemburgischen Behörden enge Kontakte. Nächste Woche solle es Gespräche geben, um das künftige Vorgehen abzustimmen. dpa