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Höfken dringt für UN-Gipfel in Rio auf Umweltabkommen

Mainz. Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) reist als Vertreterin aller Landesumweltminister zum UN-Umwelt- und Nachhaltigkeitsgipfel "Rio+20" nach Rio de Janeiro. Sie dringt auf ein Abkommen mit verbindlichen Zielen für mehr Umweltschutz. "Rio+20 ist eine Chance für mehr Nachhaltigkeit

Mainz. Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) reist als Vertreterin aller Landesumweltminister zum UN-Umwelt- und Nachhaltigkeitsgipfel "Rio+20" nach Rio de Janeiro. Sie dringt auf ein Abkommen mit verbindlichen Zielen für mehr Umweltschutz. "Rio+20 ist eine Chance für mehr Nachhaltigkeit. Und wir haben keine Zeit mehr, sie zu vergeben", sagte Höfken gestern in Mainz. "Zwanzig Jahre nach dem ersten Erdgipfel haben die Vereinten Nationen erneut eingeladen. Ziel muss es sein, eine Vereinbarung zu finden, mit der die globalen Nachhaltigkeitsziele verbindlich festgelegt und Instanzen zur konkreten Umsetzung und Kontrolle geschaffen werden." Höfken wies darauf hin, dass allein im Amazonas-Regenwald von 2003 bis 2007 jährlich mehr als das Doppelte der Waldfläche von Rheinland-Pfalz vernichtet worden sei.Ein weiteres wichtiges Thema sei für sie die Verschwendung von Lebensmitteln, sagte die Ministerin. "Wir verbrauchen jetzt bereits die Ressourcen von eineinhalb Planeten. So kann es nicht weitergehen." dpa