| 22:20 Uhr

Zwischenfazit
Hilfe für Langzeitarbeitslose: Ausbau von bundesweitem Projekt

 ARCHIV - 29.10.2014, Niedersachsen, Lehrte: Ein Mann sitzt in der Bundesagentur für Arbeit. (zu dpa «Arbeitslosigkeit geht 2019 weiter zurück» vom 26.12.2018) Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
ARCHIV - 29.10.2014, Niedersachsen, Lehrte: Ein Mann sitzt in der Bundesagentur für Arbeit. (zu dpa «Arbeitslosigkeit geht 2019 weiter zurück» vom 26.12.2018) Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ FOTO: dpa / Julian Stratenschulte
Mainz. (dpa) Eine lange Phase der Arbeitslosigkeit ist für viele Menschen eine Belastung, unter Umständen auch eine gesundheitliche. Eine angeschlagene Gesundheit kann es wiederum schwerer machen, einen Job zu finden.

Genau hier setzt seit 2016 ein bundesweites Projekt von Arbeitsagentur, gesetzlichen Krankenkassen und kommunalen Spitzenverbänden an. Es heißt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt“, deutschlandweit wird das bislang an 129 Standorten umgesetzt, in diesem Jahr soll es ausgeweitet werden. Heute werden die Beteiligten in Mainz ein Zwischenfazit ziehen.

Bei dem Projekt geht es vereinfacht gesagt darum, Langzeitarbeitslose für Unterstützungsangebote zu sensibilisieren, die sie dann kostenlos und freiwillig in Anspruch nehmen können. So sollen Vermittler in Arbeitsagenturen oder Jobcentern Betroffene gezielt auf Ernährungskurse, Rückenschulen, Kurse für Zeitmanagement und ähnliches ansprechen. Ziel ist es, dass Langzeitarbeitslose ihre Lebenssituation besser meistern können. In Mainz wollen heute anderem Vertreter einzelner Jobcenter in Rheinland-Pfalz von ihren bisherigen Erfahrungen berichten.

(dpa)