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Hildebrandt-Preis geht an Koblenzer Sozialwissenschaftler

Koblenz/Bielefeld. Der mit 10 000 Euro dotierte Regine-Hildebrandt-Preis der Bielefelder Stiftung Solidarität wird am Freitag dem Koblenzer Sozialwissenschaftler Stefan Sell und dem Hildesheimer Verein "Arbeit und Dritte Welt" verliehen. Die Preisträger setzten sich laut der Jury in beispielhafter Weise mit dem Thema Langzeitarbeitslosigkeit auseinander, wie die Stiftung Solidarität am Dienstag mitteilte. Ein zusätzlich ausgelobter regionaler Förderpreis in Höhe von 3000 Euro geht an den Bielefelder Verein "Profil", der Arbeitsplätze für behinderte und arbeitslose Menschen anbietet. epd

Der mit 10 000 Euro dotierte Regine-Hildebrandt-Preis der Bielefelder Stiftung Solidarität wird am Freitag dem Koblenzer Sozialwissenschaftler Stefan Sell und dem Hildesheimer Verein "Arbeit und Dritte Welt" verliehen. Die Preisträger setzten sich laut der Jury in beispielhafter Weise mit dem Thema Langzeitarbeitslosigkeit auseinander, wie die Stiftung Solidarität am Dienstag mitteilte. Ein zusätzlich ausgelobter regionaler Förderpreis in Höhe von 3000 Euro geht an den Bielefelder Verein "Profil", der Arbeitsplätze für behinderte und arbeitslose Menschen anbietet.

Der Koblenzer Sozialwissenschaftler und Direktor des Instituts für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM), Stefan Sell, betreibe mit außergewöhnlichem sozialpolitischen Engagement den Blog "Aktuelle Sozialpolitik" sowie ergänzend dazu eine Facebook-Seite. Der von Hildesheimer Gewerkschaftern gegründete Verein "Arbeit und Dritte Welt" biete Langzeitarbeitslosen ohne Berufsausbildung die Möglichkeit einer Erstausbildung zum Tischler, Metallbauer oder Bürokaufmann.

Die Laudatio hält das DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Die Auszeichnung wird seit 1997 für besonderes soziales Engagement vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören der frühere Pfarrer der Leipziger Nikolaikirche, Christian Führer, die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth (CDU ) und der Deutsche Kinderschutzbund. Das Preisgeld kommt gemeinnützigen Projekten nach Wahl der Preisträger zugute.



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