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Hering will Stellen in Call-Centern erhalten

Mainz. In der Diskussion um den geplanten Umbau der Call-Center der Deutschen Telekom hat der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering (SPD) Beschäftigungsgarantien für die Mitarbeiter im Land gefordert. Der Wirtschaftsstandort dürfe nicht geschwächt werden, sagte Hering gestern laut Mitteilung

Mainz. In der Diskussion um den geplanten Umbau der Call-Center der Deutschen Telekom hat der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hendrik Hering (SPD) Beschäftigungsgarantien für die Mitarbeiter im Land gefordert. Der Wirtschaftsstandort dürfe nicht geschwächt werden, sagte Hering gestern laut Mitteilung. Das Standortkonzept müsse so gestaltet werden, dass es für alle Mitarbeiter in Rheinland-Pfalz eine "echte Beschäftigungsgarantie" gebe. Entfernungen zum Arbeitsplatz müssten zumutbar bleiben. Nach den Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi arbeiten in den fünf Call-Centern der Telekom in Rheinland-Pfalz knapp 1000 Beschäftigte. Der Konzern will seine Call-Center-Sparte mit rund 18000 Beschäftigten umstrukturieren und plant dazu die Zusammenlegung von Standorten. Nach Befürchtungen von Verdi sind die Arbeitsplätze im Land gefährdet. Derzeit arbeiteten in Koblenz 200, in Trier 130, in Neustadt/Weinstraße 135, in Mainz 230 und in Ludwigshafen 300 Menschen in den Telekom-Call-Centern, teilte die Gewerkschaft in Mainz mit. Auch nach Einschätzung von Hering ist zu befürchten, dass die Telekom in Rheinland-Pfalz eine Ausdünnung in der Fläche betreiben wird. Die Regierung habe diese Bedenken bei der Telekom vorgebracht dpa