| 22:04 Uhr

Gesundheitsministerin wirbt für einheitliche Pflegeausbildung

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Foto: dpa
Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Foto: dpa FOTO: dpa
Mainz. Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) hat die Union im Bund aufgefordert, eine einheitliche Pflegeausbildung nicht zu blockieren. Dann könne das Gesetz noch vor der Bundestagswahl verabschiedet werden, sagte sie am gestrigen Donnerstag im Landtag in Mainz. Oliver Riegen

Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) hat die Union im Bund aufgefordert, eine einheitliche Pflegeausbildung nicht zu blockieren. Dann könne das Gesetz noch vor der Bundestagswahl verabschiedet werden, sagte sie am gestrigen Donnerstag im Landtag in Mainz.

Das Bundeskabinett hatte das Gesetz zur Vereinheitlichung der drei Ausbildungswege für Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege vor einem Jahr beschlossen. Im Bundestag steht eine Verabschiedung aber noch aus. In der Union gibt es Bedenken, dass die generalistische Ausbildung die Hürden für Hauptschüler erhöhen könnte (wir berichteten).

Der CDU-Abgeordnete Michael Wäschenbach warnte gestern im rheinland-pfälzischen Landtag: "Wir steuern auf einen Pflegenotstand hin." Bätzing-Lichtenthäler sagte, die Mainzer Landesregierung sei bereits seit mehreren Jahren dabei, vorzusorgen. Sie nannte unter anderem eine Qualifizierungsoffensive.