| 23:14 Uhr

Gericht entscheidet über höhere Steuer für Kampfhunde

Koblenz. Ob eine höhere Steuer für Kampfhunde legitim ist, darüber muss das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz entscheiden. Das Gericht befasste sich gestern mit der Klage eines Hundebesitzers aus Schüller im Kreis Vulkaneifel, wie ein Sprecher mitteilte. Dieser muss für seinen Staffordshire Bullterrier jährlich 1000 Euro an die Gemeinde zahlen, während Hunde anderer Rassen nur 60 Euro pro Jahr kosten. Agentur

Ob eine höhere Steuer für Kampfhunde legitim ist, darüber muss das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz entscheiden. Das Gericht befasste sich gestern mit der Klage eines Hundebesitzers aus Schüller im Kreis Vulkaneifel, wie ein Sprecher mitteilte. Dieser muss für seinen Staffordshire Bullterrier jährlich 1000 Euro an die Gemeinde zahlen, während Hunde anderer Rassen nur 60 Euro pro Jahr kosten.

Wie der "Trierische Volksfreund" berichtet, liegen die Steuern in anderen Gemeinden ähnlich weit auseinander: In Bitburg sind es 792 Euro für Kampfhunde und 72 Euro für normale Hunde, in Schweich sind es 950 Euro und 70 Euro. In Trier hingegen koste der Kampfhund mit 120 Euro nicht mehr als ein Schoßhund. Der Besitzer des Staffordshire Bullterriers hatte zunächst vor dem Verwaltungsgericht Trier geklagt. Das Gericht habe die Klage jedoch abgewiesen, erklärte der OVG-Sprecher. Dagegen ging der Mann in Berufung. Das OVG-Urteil wird in den kommenden beiden Wochen schriftlich verkündet.