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Bildung
Feste Struktur für MINT-Schulinitiative

Mainz. Die Bemühungen um die Förderung des Unterrichts in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) erhalten 2018 feste Strukturen. Zum zweiten Runden Tisch der MINT-Initiative teilte das Bildungsministerium mit, dass die Initiative im nächsten Jahr eine eigene Geschäftsstelle bekomme und dass es einen Förderwettbewerb für MINT-Regionen geben werde.

Die Bemühungen um die Förderung des Unterrichts in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) erhalten 2018 feste Strukturen. Zum zweiten Runden Tisch der MINT-Initiative teilte das Bildungsministerium mit, dass die Initiative im nächsten Jahr eine eigene Geschäftsstelle bekomme und dass es einen Förderwettbewerb für MINT-Regionen geben werde.

Für die Geschäftsstelle stellen die Ministerien für Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung bis 2021 pro Jahr 120 000 Euro zur Verfügung. Zu den ersten Aufgaben des Büros gehört Anfang kommenden Jahres der Start eines Förderwettbewerbs. Im Wettbewerb sollen erfolgreiche Regionen eine Anschubfinanzierung von 30 000 Euro erhalten und von der MINT-Geschäftsstelle unterstützt werden. Am Ende der Legislaturperiode könne es acht neue MINT-Regionen geben, teilte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) mit. Bislang gibt es in Rheinland-Pfalz zwei solche Regionen – den Schülerforschungsverbund Westpfalz in Kaiserslautern und den MINT-Initiativkreis Trier.

Beim ersten Runden Tisch der MINT-Initiative hatte Hubig im November 2016 eine Bestandsaufnahme der MINT-Bildung vorgestellt, von der Kita bis zur Berufsausbildung und Hochschule. An der Initiative sind Schulen, Universitäten und Unternehmen beteiligt.



(dpa)