| 22:53 Uhr

Liberale wollen regionale Personalkonflikte hinter sich lassen
FDP Rheinland-Pfalz blickt schon auf die Kommunalwahlen 2019

Koblenz/Berlin. Die rheinland-pfälzische FDP will regionale Personalkonflikte hinter sich lassen und ihren Blick auf die Kommunalwahlen 2019 richten. „Mein Anliegen ist, dass wir gerade im Hinblick auf die Kommunalwahl im nächsten Jahr die Kräfte bündeln“, sagte die stellvertretende FDP-Landesvorsitzende Sandra Weeser gestern. „Wir wollen uns mit Inhalten anbieten und nicht mit personellen Auseinandersetzungen.“ Die Bundestagsabgeordnete wurde am Samstag mit 42 gegen 38 Stimmen zur neuen Vorsitzenden im Bezirk Koblenz gewählt. Sie gewann einen Machtkampf gegen Alexander Buda.

Die rheinland-pfälzische FDP will regionale Personalkonflikte hinter sich lassen und ihren Blick auf die Kommunalwahlen 2019 richten. „Mein Anliegen ist, dass wir gerade im Hinblick auf die Kommunalwahl im nächsten Jahr die Kräfte bündeln“, sagte die stellvertretende FDP-Landesvorsitzende Sandra Weeser gestern. „Wir wollen uns mit Inhalten anbieten und nicht mit personellen Auseinandersetzungen.“ Die Bundestagsabgeordnete wurde am Samstag mit 42 gegen 38 Stimmen zur neuen Vorsitzenden im Bezirk Koblenz gewählt. Sie gewann einen Machtkampf gegen Alexander Buda.

Im bundesweiten Strategieprozess der FDP könne sie eine Brücke vom Bund ins Land und in den Bezirk Koblenz schlagen, sagte Weeser. Buda hatte sich im Februar als erster aus den Reihen der Ampel-Parteien gegen Integrationsministerin Anne Spiegel (Grüne) gestellt. Im Jahr 2016 hatte sich Buda als Vorsitzender des Kreisverbands Neuwied gegen die Ampelkoalition ausgesprochen. Kurz darauf setzte er sich überraschend als neuer Koblenzer Bezirkschef gegen Justizminister Herbert Mertin durch.

Bei der Vorstandswahl der FDP Westerwald siegte Anfang März Thorsten Koch gegen Thomas Roth, der 2017 als FDP-Landtagsfraktionschef in Mainz nach Kritik zurückgetreten war.