| 22:13 Uhr

Behörde muss zurückrudern
Familienministerium ändert nach Gerichtsurteil die Stellenbesetzung

Mainz. Nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichts hat das rheinland-pfälzische Familienministerium seine Entscheidung zur Besetzung einer Abteilungsleiterstelle revidiert. In Umsetzung des Beschlusses werde die bisherige stellvertretende Abteilungsleiterin nun die Leitung der Abteilung Verbraucherschutz übernehmen, teilte das Ministerium in Mainz mit.

Die bisherige Stellvertreterin hatte sich an das Verwaltungsgericht Mainz gewandt, nachdem sich das Ministerium zunächst für eine Mitbewerberin entschieden hatte. Das Gericht gab ihrem Eilantrag statt und untersagte die Besetzung des Dienstpostens, solange über die Bewerbung der Antragstellerin nicht abschließend entschieden worden sei. Das Gericht kritisierte, dass sich die ursprüngliche Auswahlentscheidung des Mainzer Familienministerium als fehlerhaft erwiesen und Rechte der Antragstellerin verletzt habe. Bei der Entscheidung wurde das Anforderungsprofil der Stellenausschreibung zugrundegelegt.

(dpa)