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Evangelische Gemeinden fusionieren in Rheinland-Pfalz

Düsseldorf/Simmern. Die zweitgrößte evangelische Landeskirche wurde verkleinert. Elf Gemeinden im Hunsrück und an der Nahe haben sich zum 1. Januar 2014 zusammengeschlossen. Aus 739 Kirchengemeinden wurden nur noch 732. epd

. Mit Beginn des neuen Jahres gibt es in der evangelischen Kirche im Rheinland nur noch 732 statt bisher 739 Kirchengemeinden. Zum 1. Januar 2014 schlossen sich insgesamt elf Gemeinden aus dem rheinland-pfälzischen Teil der Kirche zusammen, wie das Landeskirchenamt in Düsseldorf mitteilte. Mit mehr als 2,7 Millionen Mitgliedern in 38 Kirchenkreisen zwischen Emmerich und Saarbrücken ist die rheinische Kirche die zweitgrößte evangelische Landeskirche.

Im Zuge der Fusionen wurde im Kirchenkreis Simmern-Trarbach aus den Kirchengemeinden Argenthal, Ellern, Mörschbach, Pleizenhausen und Riesweiler die evangelische Kirchengemeinde Soonblick. Die erhielt ihren Namen nach dem Höhenzug "Soonwald", den alle fünf Gemeinden im Blick haben. Das neue Siegel zeigt die Silhouette der fünf Kirchen vor dem stilisierten Mittelgebirgszug.

Im Kirchenkreis "An Nahe und Glan" schlossen sich die Johannes-Kirchengemeinde und die Paulus-Kirchengemeinde in Bad Kreuznach zur evangelischen Kirchengemeinde Bad Kreuznach zusammen. Für die mehr als 9600 Gemeindemitglieder der neuen Großgemeinde sind nunmehr drei Pfarrerinnen und ein Pfarrer zuständig.

Im Kirchenkreis "Obere Nahe" fusionierten die Kirchengemeinden Medard und Wiesweiler zur evangelischen Kirchengemeinde Medard-Wiesweiler. Aus den Kirchengemeinden Niederalben und Niedereisenbach wurde zum 1. Januar die evangelische Kirchengemeinde Niederalben-Niedereisenbach.