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„Evangelische Bank“ spendet 15 000 Euro

Landau/Speyer. Für den Bau und Betrieb eines stationären Hospizes der Diakonissen Speyer-Mannheim in Landau hat sich ein Förderverein gegründet. Diesem gehören neben den Diakonissen auch die Stadt Landau, der Landkreis Südliche Weinstraße, die beiden Landauer Krankenhäuser sowie die christlichen Kirchen an, wie die Diakonissen am Montag in Speyer mitteilten. epd

Für das geplante Hospiz am Gelände des diakonischen Alten- und Pflegezentrums Bethesda habe die "Evangelische Bank" in Kassel 15 000 Euro gespendet.

Am Alten- und Pflegezentrum in Trägerschaft der Diakonissen soll eine Einrichtung zur Betreuung von sterbenden und schwer kranken Menschen entstehen. Mit dem Bau eines Hospizes soll eine Versorgungslücke in Landau und der Region geschlossen und die ambulante Hospizhilfe ergänzt werden.

Für den Hospizbau hat die Stadtverwaltung von Landau ein an der Bodelschwinghstraße gelegenes Gelände den Diakonissen überlassen. Das Bauprojekt sei auf Unterstützung von Spendern und Sponsoren angewiesen, weil nur ein geringer Teil der Investitionskosten durch Leistungen der Kranken- und der Pflegeversicherung gedeckt sei, teilten die Diakonissen mit.

Die Diakonissen Speyer-Mannheim betreiben in Speyer seit 1996 das Hospiz im Wilhelminenstift, das damals erste stationäre Hospiz in Rheinland-Pfalz. In Landau betreuen die Diakonissen in der Einrichtung Bethesda ältere Menschen und Menschen mit Behinderung.