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Erste Untersuchungen bei Steuerhinterziehern im Land erfolgreich

Kaiserslautern/Pirmasens. Gestern hat die Steuerfahndung Kaiserslautern erste Wohnungen und Firmen durchsucht, die auf Informationen der vom Land Nordrhein-Westfalen angekauften Daten-CD zurückgingen. Schwerpunkt der Durchsuchungen war der Raum Pirmasens, wie das Finanzamt Kaiserslautern mitteilte. Danach waren bis zu zehn Steuerfahnder eingesetzt

Kaiserslautern/Pirmasens. Gestern hat die Steuerfahndung Kaiserslautern erste Wohnungen und Firmen durchsucht, die auf Informationen der vom Land Nordrhein-Westfalen angekauften Daten-CD zurückgingen. Schwerpunkt der Durchsuchungen war der Raum Pirmasens, wie das Finanzamt Kaiserslautern mitteilte. Danach waren bis zu zehn Steuerfahnder eingesetzt. Dabei wurden jeweils die Privatwohnungen der mutmaßlichen Straftäter durchsucht, wie auch Betriebs- oder Geschäftsräume. Ebenso bekamen die Hausbanken der Beschuldigten Besuch von Fahndern. Der aufgrund der Daten-CD entstandene Verdacht der Steuerhinterziehung hat sich in allen Fällen bestätigt, heißt es in der Mitteilung. In einem Fall spürten die Steuerfahnder sogar weitere Unterlagen auf, unter anderem zu bislang unbekannten Geldanlagen in Luxemburg.Den mutmaßlichen Straftätern wird zur Last gelegt, die in der Schweiz angelegten Geldbeträge und daraus resultierende Gewinne nicht versteuert zu haben. Bei den angelegten Beträgen geht es jeweils um mehrere hunderttausend Euro bis hin zu Millionenbeträgen. Durch die detaillierten Informationen und Ergebnisse der Hausdurchsuchungen ist in diesen Fällen der Weg der strafbefreienden Selbstanzeige nicht mehr möglich, so das Finanzamt. Den der Steuerhinterziehung Beschuldigten stehe deshalb ein Strafverfahren bevor. red