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Erste Tarifverhandlung im Verkehrsgewerbe ist gestern gescheitert

Mainz. Der Auftakt zu den Tarifverhandlungen für die mehr als 27 000 Beschäftigten des privaten Verkehrsgewerbes in Rheinland-Pfalz ist gestern überraschend gescheitert. Die Vertreter der Vereinigung der Arbeitgeberverbände Verkehrsgewerbe Rheinland-Pfalz seien "ohne Verhandlungsmandat" angereist, teilte die Gewerkschaft Verdi in Mainz mit

Mainz. Der Auftakt zu den Tarifverhandlungen für die mehr als 27 000 Beschäftigten des privaten Verkehrsgewerbes in Rheinland-Pfalz ist gestern überraschend gescheitert. Die Vertreter der Vereinigung der Arbeitgeberverbände Verkehrsgewerbe Rheinland-Pfalz seien "ohne Verhandlungsmandat" angereist, teilte die Gewerkschaft Verdi in Mainz mit. Die Arbeitgeber hätten diese Entscheidung damit begründet, dass die wirtschaftliche Lage derzeit nicht absehbar sei. Die Gewerkschaft habe den Arbeitgebern nun eine Zehn-Tages-Frist gesetzt, innerhalb der ein Termin für Verhandlungen erwartet werde. Die Gewerkschaft fordert, dass Löhne und Gehälter um acht Prozent oder mindestens 200 Euro steigen. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 80 Euro erhöht werden. Der Tarifvertrag soll über zwölf Monate laufen. dpa