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Erhöhte Dioxinwerte in Futtermittel

Mainz. Futtermittel mit möglicherweise leicht erhöhten Dioxinwerten ist nach Angaben des Agrarministeriums auch nach Rheinland-Pfalz gekommen. Lieferungen aus Nordrhein-Westfalen seien an acht Futtermittelhändler und rund 30 Landwirte gegangen, sagte eine Sprecherin von Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken (Grüne) gestern in Mainz. Die Chargen seien gesperrt worden

Mainz. Futtermittel mit möglicherweise leicht erhöhten Dioxinwerten ist nach Angaben des Agrarministeriums auch nach Rheinland-Pfalz gekommen. Lieferungen aus Nordrhein-Westfalen seien an acht Futtermittelhändler und rund 30 Landwirte gegangen, sagte eine Sprecherin von Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken (Grüne) gestern in Mainz. Die Chargen seien gesperrt worden. "Sie dürfen nicht mehr verfüttert werden." Es bestehe keine Gefahr für Menschen, Tiere und Umwelt. Auch Milch sei getestet worden. Das Agrarministerium geht davon aus, dass die Werte darin nicht überschritten wurden. Ein Kölner Zuckerunternehmen hatte bei Eigenkontrollen in einem Futtermittelzusatz eine leichte Überschreitung der Dioxin-Grenzwerte festgestellt. Die Zuckerrübenschnitzel machten zehn bis 15 Prozent des Futters aus. dpa