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Dreyer und Lewentz reisen wegen Partnerprojekten nach Ruanda

Mainz. Die rheinland-pfälzischen Minister Malu Dreyer und Roger Lewentz (beide SPD) reisen für eine Woche in das Partnerland Ruanda. Die Sozialministerin und der Innenminister wollen sich vom kommenden Samstag bis zum darauffolgenden Samstag ein Bild über die Entwicklung des ostafrikanischen Landes machen. Geplant ist ein Treffen mit Premierminister Bernard Makuza

Mainz. Die rheinland-pfälzischen Minister Malu Dreyer und Roger Lewentz (beide SPD) reisen für eine Woche in das Partnerland Ruanda. Die Sozialministerin und der Innenminister wollen sich vom kommenden Samstag bis zum darauffolgenden Samstag ein Bild über die Entwicklung des ostafrikanischen Landes machen. Geplant ist ein Treffen mit Premierminister Bernard Makuza. Außerdem wollen Dreyer und Lewentz die Genozid-Gedenkstätte Murambi besuchen. Lewentz informiert sich in Ruanda über kommunale Partnerschaften, während sich Dreyer Gesundheitsprojekte ansieht.Die Kämpfe zwischen den Volksgruppen der Hutu und der Tutsi hatten 1994 zu einem Völkermord in Ruanda geführt. Die Auswirkungen sind dort noch immer spürbar. Rund drei Viertel der fast elf Millionen Einwohner leben nach Angaben des Bundesentwicklungsministeriums in extremer Armut. Das Land ist etwas größer als Rheinland-Pfalz und das Saarland zusammen. Seit 1982 ist Rheinland-Pfalz mit Ruanda partnerschaftlich verbunden und hilft dem afrikanischen Land finanziell sowie über Projektarbeit. dpa