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Diakonie soll in der Landeshauptstadt präsenter werden

Speyer. Die pfälzische und die hessen-nassauische Landeskirche wollen enger zusammenarbeiten. Ein Schwerpunkt soll dabei die Diakonie in Rheinland-Pfalz sein, teilte die pfälzische Landeskirche nach einem Gespräch der beiden Kirchenpräsidenten Christian Schad (Foto: dpa) von der Evangelischen Kirche der Pfalz und Volker Jung von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in Speyer mit

Speyer. Die pfälzische und die hessen-nassauische Landeskirche wollen enger zusammenarbeiten. Ein Schwerpunkt soll dabei die Diakonie in Rheinland-Pfalz sein, teilte die pfälzische Landeskirche nach einem Gespräch der beiden Kirchenpräsidenten Christian Schad (Foto: dpa) von der Evangelischen Kirche der Pfalz und Volker Jung von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in Speyer mit. Die Diakonie soll neu geordnet werden und künftig am Sitz der Landesregierung in Mainz präsenter sein, damit sie sozialpolitische Impulse besser in die politischen Debatten und Entscheidungen einbringen könne. Ein weiteres Beispiel für eine enge Zusammenarbeit sei das zusammen mit der rheinischen Kirche getragene Erziehungswissenschaftliche Fort- und Weiterbildungsinstitut (EFWI) in Landau, heißt es. Mit dem EFWI übernähmen die Kirchen Mitverantwortung für die schulische Bildung in Rheinland-Pfalz. Die Angebote des Instituts richteten sich nicht nur an Religionslehrer. Das EFWI habe das Ziel, Lehrer aller Schularten und Fachrichtungen zu unterstützen und weiterzubilden. Dabei reflektiere die Arbeit des Instituts den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung und die schulische Praxis. Die hessen-nassauische Kirche hat rund 1,7 Millionen Mitglieder in 47 Dekanaten mit 1169 Gemeinden. Sitz der Kirchenleitung ist Darmstadt. Die pfälzische Landeskirche mit Sitz in Speyer hat rund 582 000 Mitglieder in 20 Dekanaten und 429 Gemeinden. epd