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DGB sieht Minijobber von Altersarmut bedroht

Mainz. Die Minijobs haben nach Ansicht des DGB Rheinland-Pfalz ihr Ziel verfehlt. Die 382 000 Minijobber im Land seien akut von Altersarmut bedroht - vor allem Frauen, befürchtet DGB-Landeschef Dietmar Muscheid. Das Ziel, Langzeitarbeitslose an den Arbeitsmarkt heranzuführen und in Vollzeitbeschäftigung zu bringen, hätten die gering bezahlten Jobs nicht erreicht

Mainz. Die Minijobs haben nach Ansicht des DGB Rheinland-Pfalz ihr Ziel verfehlt. Die 382 000 Minijobber im Land seien akut von Altersarmut bedroht - vor allem Frauen, befürchtet DGB-Landeschef Dietmar Muscheid. Das Ziel, Langzeitarbeitslose an den Arbeitsmarkt heranzuführen und in Vollzeitbeschäftigung zu bringen, hätten die gering bezahlten Jobs nicht erreicht. "Wir müssen die Minijobs dringend reformieren." Der DGB schlägt eine Sozialversicherungspflicht ab dem ersten Euro Verdienst und das Aus der pauschalen Besteuerung vor.Nach Zahlen des Bundesarbeitsministeriums erwirbt ein Minijobber, der ein Jahr lang tätig ist, eine Monatsrente von 3,11 Euro und nach 45 Versicherungsjahren einen Anspruch auf Altersgeld auf Grundlage der heutigen Werte von 139,95 Euro. Rund 7,4 Millionen Bürger haben eine Stelle auf 400-Euro-Basis. dpa