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Dank für eine Arbeit, die viel Herz und Verstand erfordert

Mainz. Die rheinland-pfälzische Ausländerbeauftragte Maria Weber (FDP) ist seit zehn Jahren im Amt. Sozialministerin Malu Dreyer (SPD) dankte ihr gestern in Mainz "für Ihre zehnjährige verdienstvolle, von Herz und Verstand geprägte Arbeit und für Ihr unermüdliches Engagement zum Wohle der Migrantinnen und Migranten in unserem Land"

Mainz. Die rheinland-pfälzische Ausländerbeauftragte Maria Weber (FDP) ist seit zehn Jahren im Amt. Sozialministerin Malu Dreyer (SPD) dankte ihr gestern in Mainz "für Ihre zehnjährige verdienstvolle, von Herz und Verstand geprägte Arbeit und für Ihr unermüdliches Engagement zum Wohle der Migrantinnen und Migranten in unserem Land". Dreyer erinnerte unter anderem an zahlreiche integrationspolitische Vorhaben der Landesregierung. "Alle diese Maßnahmen, vor allem das Integrationskonzept unseres Landes, die Gründung des Landesbeirates für Migration und Integration sowie die Zuwanderungs- und Integrationsberichte der Landesregierung tragen auch den unverwechselbaren Stempel der Beauftragten Maria Weber", sagte die Ministerin. Webers offizieller Titel lautet "Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration". Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Jochen Hartloff, und der integrationspolitische Sprecher Dieter Klöckner schlossen sich den Glückwünschen an und teilten gestern in einer gemeinsamen Erklärung mit: "Sie hat sich in dieser Zeit stets sehr engagiert, kompetent und mit Herz für die Migrantinnen und Migranten im Land eingesetzt und so die Integrationspolitik in Rheinland-Pfalz maßgeblich mitgeprägt." Der rheinland-pfälzische FDP-Fraktionschef Herbert Mertin würdigte seine Parteikollegin Weber mit den Worten, sie setze sich seit zehn Jahren "unermüdlich mit Herz und Verstand" für die Migranten ein, ohne zu vergessen, die einheimische Bevölkerung dabei mitzunehmen. dpa/red



HintergrundDie rheinland-pfälzische Ausländerbeauftragte Maria Weber (FDP) setzt sich für den Abbau von Benachteiligungen der Migranten im Land ein. Auch die Berücksichtigung von deren Anspruch auf gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft gehört zu ihren Aufgaben. Innerhalb der Landesregierung muss sie bei allen grundsätzlichen Fragen, die die Belange von Migranten betreffen, beteiligt werden.Die Stelle des "Landesbeauftragten für Ausländerfragen" wurde Im Jahr 1987 eingerichtet. Von 1989 an war sie bei der Staatskanzlei angesiedelt. 2006 wechselte die Stelle zum Sozialministerium. dpa