| 22:23 Uhr

Busfahrer-Streik sorgt wieder für Chaos in Trier und Umland

Trier. Mit einem Busfahrer-Warnstreik hat gestern die Gewerkschaft Verdi nach eigenen Angaben in Trier erneut für Probleme im öffentlichen Nahverkehr gesorgt. "Es kam im Laufe des Vormittags auf allen Strecken zu Beeinträchtigungen, insbesondere im Schüler- und Berufsverkehr, die weit über Trier hinaus zu spüren waren", teilte Verdi mit

Trier. Mit einem Busfahrer-Warnstreik hat gestern die Gewerkschaft Verdi nach eigenen Angaben in Trier erneut für Probleme im öffentlichen Nahverkehr gesorgt. "Es kam im Laufe des Vormittags auf allen Strecken zu Beeinträchtigungen, insbesondere im Schüler- und Berufsverkehr, die weit über Trier hinaus zu spüren waren", teilte Verdi mit. Nach früheren Angaben der Gewerkschaft mussten sich rund 40 000 Fahrgäste auf erhebliche Beeinträchtigungen einstellen. Nur die Hauptstrecken hätten teilweise bedient werden können, berichtete die Gewerkschaft. An dem Warnstreik beteiligten sich nach ihren Angaben seit Dienstbeginn 50 Beschäftigte der SWT Stadtbus GmbH. Dazu hätten zeitweise 25 Fahrer der Muttergesellschaft SWT-AöR-Verkehrsbetrieb aus Solidarität gestreikt. Bereits im August hatten Busfahrer in Trier am ersten Schultag nach den Sommerferien gestreikt. Nach einer Kundgebung zogen die Streikenden laut Verdi vor das Rathaus. Sie hätten Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD) an seine Zusage erinnern wollen, seinen Einfluss auf den Arbeitgeberverband geltend zu machen, damit die Verhandlungen wieder aufgenommen werden könnten. Während die Verhandlungen mit dem Verband Privates Verkehrsgewerbe auf der Stelle treten, gibt es bei den Gesprächen mit den nicht verbandsgebundenen Unternehmen Bewegung. Die Beschäftigten des privaten Verkehrsgewerbes streiken, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Verdi fordert für ihre 27 000 Beschäftigten im privaten Verkehrsgewerbe eine Lohnerhöhung von acht Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr. dpa