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Mit 87 Jahren gestorben
Tiefe Trauer um Weihbischof Leo Schwarz

Der emeritierte 
Weihbischof 
Leo Schwarz 
ist mit 87 Jahren gestorben. 
Foto: Roland Morgen
Der emeritierte Weihbischof Leo Schwarz ist mit 87 Jahren gestorben. Foto: Roland Morgen FOTO: roland morgen (rm.)
Trier/Aachen. Das Bistum Trier trauert um Leo Schwarz. Der emeritierte Weihbischof und ehemalige Hauptgeschäftsführer des katholischen Hilfswerks Misereor sei gestern Morgen mit 87 Jahren in Trier gestorben, teilte das Bistum mit.

Bischof Stephan Ackermann würdigte ihn als „kraftvollen Zeugen des Evangeliums und unermüdlichen Anwalt für die Armen und Kleinen weltweit“. Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel dankte dem ehemaligen Chef des Aachener Hilfswerks für seinen Einsatz für die Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Schwarz wurde 1931 als Sohn eines Winzers in Braunweiler im Kreis Bad Kreuznach geboren und 1960 zum Priester geweiht. Zunächst arbeitete er als Seelsorger in Bolivien, danach war er von 1976 bis 1982 Hauptgeschäftsführer von Misereor.

Auch nach dem Ende seiner Tätigkeit für Misereor aufgrund seiner Ernennung zum Weihbischof von Trier habe Schwarz sich von 1982 bis 1991 als Vorsitzender des Misereor-Beirats eingebracht, hieß es. Für die katholische Deutsche Bischofskonferenz saß er zudem von 1991 bis 2005 in der Misereor-Kommission. Seit seinem Ruhestand im Jahr 2006 arbeitete Schwarz weiter als Seelsorger abwechselnd in Bolivien und im Bistum Trier.



(epd)