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Bildungsministerin Ahnen erwartet gute Unterrichtsversorgung

Mainz. Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD, Foto: dpa) rechnet angesichts der gestiegenen Vertretungslehrerzahl mit wenig Unterrichtsausfall. "Wir haben auch in diesem Schuljahr eine gute Unterrichtsversorgung", betonte Ahnen gestern im Mainzer Landtag

Mainz. Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD, Foto: dpa) rechnet angesichts der gestiegenen Vertretungslehrerzahl mit wenig Unterrichtsausfall. "Wir haben auch in diesem Schuljahr eine gute Unterrichtsversorgung", betonte Ahnen gestern im Mainzer Landtag. Sie sagte zu, dass es sich die rot-grüne Landesregierung auf jeden Fall ansehen wolle, wenn es zu Problemen komme. Sie bekräftigte auch, dass der neue zusätzliche Pool für Vertretungslehrer - eine Reserve von Pädagogen mit unbefristeten Planstellen - möglicherweise aufgestockt werden könne. In Rheinland-Pfalz gibt es nach ihren Angaben kurz nach Schuljahresbeginn rund 2700 Vertretungslehrer mit befristeten Verträgen. Die Zahl sei seit dem Ende der Sommerferien noch einmal gestiegen. Die kompletten Lehrerzahlen und die Daten zum genauen Lehrerausfall liegen nach Ahnens Angaben noch nicht vor. Die CDU-Bildungspolitikerin Bettina Dickes kritisierte, die Versorgung sei nicht optimal. CDU-Fraktionschefin Julia Klöckner hatte vor wenigen Wochen eine Verdopplung des neuen Pools von Vertretungslehrern auf 400 Pädagogen gefordert, um kurzfristig ausgefallene Unterrichtsstunden auszugleichen. Bildungsgewerkschaften hatten wie die CDU vor Unterrichtsausfall gewarnt. Zum Schulstart begannen 100 Pädagogen im neuen Pool ihre Arbeit. 2012 sollen 100 weitere Planstellen folgen. "Ich habe nie gesagt, dass es bei 200 bleiben soll", sagte Ahnen. "Wenn es gut läuft, wollen wir das ausweiten." dpa