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Behindertenbeauftragter lobt Sparkassen im Land für ihre Hilfe

Mainz. Rheinland-pfälzische Sparkassen stellen sich zunehmend auf die Bedürfnisse von Behinderten ein. Diese Zwischenbilanz hat der Landesbehindertenbeauftragte Ottmar Miles-Paul zwei Jahre nach dem Abschluss einer Zielvereinbarung zwischen dem Sparkassenverband Rheinland-Pfalz und den Verbänden der Selbsthilfe gezogen, wie gestern die Staatskanzlei in Mainz mitteilte

Mainz. Rheinland-pfälzische Sparkassen stellen sich zunehmend auf die Bedürfnisse von Behinderten ein. Diese Zwischenbilanz hat der Landesbehindertenbeauftragte Ottmar Miles-Paul zwei Jahre nach dem Abschluss einer Zielvereinbarung zwischen dem Sparkassenverband Rheinland-Pfalz und den Verbänden der Selbsthilfe gezogen, wie gestern die Staatskanzlei in Mainz mitteilte. Die Vereinbarung habe für "eine Reihe von Erfolgen" gesorgt und die Möglichkeit für Behinderte, Bankgeschäfte zu tätigen, "erheblich verbessert", erklärte Miles-Paul. Nach Angaben der Staatskanzlei ist inzwischen mehr als die Hälfte der 26 Sparkassen im Land der Zielvereinbarung beigetreten und dabei, sie umzusetzen. Miles-Paul zeigte sich zuversichtlich, dass bald alle Sparkassen diesen Schritt tun. Er appellierte an andere Geldinstitute, ähnliche Zielvereinbarungen mit den Verbänden der Selbsthilfe abzuschließen. "Die Erfahrung zeigt, dass das ein Gewinn für alle Beteiligten ist", sagte er. "Dass eine Reihe von Geldautomaten durch akustische und tastbare Hilfen für blinde und sehbehinderte Menschen mittlerweile gleichberechtigt genutzt werden können, ist ebenso ein Erfolg der Zielvereinbarung wie der verbesserte barrierefreie Zugang für Rollstuhlnutzerinnen und -nutzer in einer Reihe von Filialen der rheinland-pfälzischen Sparkassen", erklärte Miles-Paul. So stehen in der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse in Mainz etwa Geldautomaten, die Rollstuhlfahrer "unterfahren" können. dpa