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Am Denkmaltag auf Farben von Bauten und Stätten blicken

Mainz. In ganz Deutschland öffnen am 14. September zum „Tag des offenen Denkmals“ rund 7500 Einrichtungen in etwa 2500 Städten und Gemeinden ihre Türen. Auch Rheinland-Pfalz beteiligt sich; hier sind 300 Orte dabei. Agentur

Ob Stadtmauern, Burgen oder Glasfenster: Der "Tag des offenen Denkmals" in Rheinland-Pfalz lenkt den Blick der Besucher in diesem Jahr auf die farbliche Gestaltung von historischen Bauten und Stätten. Am 14. September können unter dem Motto "Farbe" landesweit viele Bau-, Kunst- und Bodendenkmäler sowie Gärten und Parks besichtigt werden, teilte die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) in Mainz jetzt mit. Einige der Denkmäler seien in der Regel nicht öffentlich zugänglich.

Rund 300 Orte sind laut Mainzer Kulturstaatssekretär Walter Schumacher (SPD ) dabei, mehr als die Hälfte habe einen besonderen Bezug zum Motto. So zeigten die Miró-Wand am Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen oder die Johanniskirche in Mainz jede Menge "Farbe".

"Die Farbigkeit unserer Denkmäler prägt ihr Erscheinungsbild und ist wesentlicher Teil ihrer historischen Aussage", erklärte Landeskonservator Joachim Glatz. Auch die Marksburg in Braubach als Gastgeber der Auftaktveranstaltung sei ein Beispiel für die besondere Außenwirkung der Farben eines Baus.

In ganz Deutschland öffnen rund 7500 Denkmäler in etwa 2500 Städten und Gemeinden ihre Türen. Den Aktionstag gibt es bereits seit 1993 mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.