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| 23:52 Uhr

Lage in Mainz und Ludwigshafen aber leicht verbessert
Abgasbelastung in Großstädten übersteigt weiter den Grenzwert

Mainz/Dessau-Roßlau. Die Luft in Mainz und Ludwigshafen ist etwas besser geworden, aber noch nicht gut genug. „Wir müssen dranbleiben“, sagt Umweltministerin Ulrike Höfken.

Die Abgasbelastung in den rheinland-pfälzischen Großstädten hat sich nach neuesten Daten des Umweltbundesamts etwas verbessert. Allerdings überschreiten die Stickstoffdioxid-Abgase (NO2) in Mainz und Ludwigshafen weiterhin den Grenzwert von 40 Mikrogramm NO2 je Kubikmeter Luft im Jahresdurchschnitt. Verursacher der NO2-Belastung sind nach Angaben des Umweltbundesamts in Dessau-Roßlau vor allem Diesel-Autos.

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) sprach gestern von einem „Schritt in die richtige Richtung“. Aber von guter und sauberer Luft könne noch nicht überall im Land gesprochen werden. „Wir müssen dranbleiben“, sagte Höfken und nannte die schnelle Modernisierung der Busse im öffentlichen Personennahverkehr, die Nachrüstung mit SCR-Katalysatoren oder die Neuanschaffung von emissionsarmen Fahrzeugen.

In Mainz sank der Jahresmittelwert von NO2 im vergangenen Jahr von 53 auf 48 Mikrogramm – die Landeshauptstadt liegt damit auf Platz 19 der von München, Stuttgart und Köln angeführten Liste der am meisten mit diesem Atemgift belasteten Städte. Der starke Rückgang an der Messstelle in der Mainzer Parcusstraße, nahe am Hauptbahnhof, werde derzeit noch untersucht, erklärte Höfken. Grund dafür könnten auch günstige Wetterlagen mit guter Durchlüftung der Straßen und insbesondere die lange Sperre für Busse durch eine mehrmonatige Baustelle sein.

Auf Platz 30 liegt Ludwigshafen: Dort ging der Mittelwert 2017 von 46 auf 44 Mikrogramm zurück. Nicht mehr in der Liste der den Grenzwert überschreitenden Städte ist Koblenz. Dort wurde 2017 ein Durchschnittswert von 40 Mikrogramm ermittelt, nachdem es 2016 noch 43 Mikrogramm gewesen waren.

„Die Entwicklung geht in die richtige Richtung“, erklärte die Präsidentin des Umweltbundesamts, Maria Krautzberger. „Wir sind aber noch längst nicht am Ziel.“ Viele Einwohner von Städten in Deutschland seien weiter zu viel gesundheitsschädlichem Stickstoffdioxid ausgesetzt.