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600 Euro Steuer für Kampfhund rechtens

Koblenz. Eine Gemeinde darf von dem Halter eines Kampfhundes 600 Euro Hundesteuer im Jahr erheben. Das hat das Verwaltungsgericht Koblenz nach Mitteilung von gestern entschieden (Az.: 6 K 522/11.KO). Der Besitzer eines American Staffordshire Terriers hatte gegen einen Hundesteuer-Bescheid der Ortsgemeinde Breitscheid (Kreis Neuwied) geklagt. Das Gericht wies die Klage zurück

Koblenz. Eine Gemeinde darf von dem Halter eines Kampfhundes 600 Euro Hundesteuer im Jahr erheben. Das hat das Verwaltungsgericht Koblenz nach Mitteilung von gestern entschieden (Az.: 6 K 522/11.KO). Der Besitzer eines American Staffordshire Terriers hatte gegen einen Hundesteuer-Bescheid der Ortsgemeinde Breitscheid (Kreis Neuwied) geklagt. Das Gericht wies die Klage zurück. Solche Hunde gelten nach der Hundesteuersatzung der Kommune als gefährlich - und könnten daher höher besteuert werden, hieß es zur Begründung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der American Staffordshire Terrier ist in Rheinland-Pfalz nach dem Landeshundegesetz erlaubnispflichtig. "Gefährliche Hunde" kosten nach Angaben der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier generell auch deutlich höhere Steuern als andere. dpa